Die
Formen und
Farben, die heutzutage
Marketing annehmen kann, sind kaum noch aufzuzählen und haben schon längst das Internet erreicht. Sind es ganz traditionel die Werbeblöcke im Fernsehen, die dem
Durschnittsverbraucher Produkt XY näher bringen sollen, reichen den Unternehmen heute noch nicht mal mehr Event Strategien oder
Guerilla-Marketing, bei der Maßenumwerbung und der Frage, wieso ihr Toilettenpapier besser ist als das Toilettenpapier der Konkurenz.
Die
Werbestrategen von heute haben das Internet, genauer die Blogs und Fun- und Linkseiten für sich endeckt. Immer öfter werden Seiten verlinkt, die auf den
ersten Blick lustige Videos oder satirische Themen behandeln, aber auf den
zweiten Blick als reine Werbekampagne aufgezogen worden sind um die
Arschfrage zu klären.
Aus der Sicht eines
normalen Users erscheint dies ganz
ungefährlich, wären z.b. jene Videos nur als Werbevideos
deutlich gekennzeichnet. Es ist eben nicht immer so, wie es
aussieht. Während dieser Tage Schleichwerbung in Filmen als verpönt gilt, sugerriert uns
Nokia ganz nebenbei und ohne direkten Bezug, wieso ihre Handys besser sind.
Dass die Videos nicht witzig und amüsant sind, das bestreitet niemand. Nicht umsonst werden diese manchmal vielleicht billig anmutenden Videos durch ein entsprechend großes Budget finanziert, aber möchte der Verbraucher wirklich unwissend manipuliert werden. Denn Werbung ist solange fair und kritikwürdig, solange der Nutzer sie auch als solche erkennen kann. Leider ist dies nicht immer der Fall.
Nun ist jedoch nicht jede dieser Werbeformen gleich kritikbehaftet und schlecht. Gute Beispiele, wie von
IKEA zeigen, wie man die Techniken des Internets nutzen kann. Aber auch Philips hat sicherlich mit seiner
"ShaveEverywhere" Webseite den Humor vieler getroffen(meinen auch!). Momentan ist auch Otto mit im Spiel und präsentiert eine neue Krankheitsform, die
Textilblindheit gennant wird.